Monatsarchiv für Januar 2010

 
 

Tanzeinlage XV

Tanzen hilft, auch gegen das Wetter.

Realität, mit Werbung angereichert

Ich will mich ja nicht irgendwo pitbullmäßig festbeißen, aber es ist ja schon interessant, dass Jaron Lanier, der derzeit recht präsent ist in den Medien, für alles mögliche kritisiert wird - etwa ökonomische Impotenz oder seine Rede vom digitalen Mob. Nur der eigentliche Punkt, woraus mir seine (durchaus zu kritisierenden) Thesen zu erwachsen scheinen, bringt niemand so richtig auf das Diskussions-Tablet: nicht die Werbung als solche, auch nicht die Werbung als wichtiger ökonomischer Faktor für Inhalte im Netz, sondern die alles überstrahlende, dominant-absolute Rolle, die Werbung in der Contentökonomie spielt ist es, von der bei Lanier die Rede ist.

Es geht also um die Schattenseiten der Aufmerksamkeitserheischungskultur, die zum Beispiel Keiichi Matsuda im unten stehenden Video anhand einer der ökonomischen Hoffnungen des Web 2.0 hübsch visualisiert hat: augmented reality erscheint hier vor allem als ad-gesättigter Schilderwald.

Augmented (hyper)Reality: Domestic Robocop from Keiichi Matsuda on Vimeo.

Gefunden bei read write web

Kulturpessimismus vs. Selbstverteidigung

Während sich die Mehrheit der Webgemeinde darauf geeinigt zu haben scheint, FAZ-Herausgeber Frank Schirrmacher als Speerspitze des Kulturpessimismus anzusehen (und sich deshalb nicht groß mit seinen Argumenten auseinander setzen zu müssen), bekommt er nun unerwarteten Beistand von Seiten der digitalen Bohème: Mercedes Bunz hat Schirrmacher in der de:bug-Januarausgabe attestiert, in seinem Buch Payback eine fundierte Zusammenfassung aktueller Netzdebatten präsentiert zu haben (Text ist nicht online). Und auf ihrem Blog hat Bunz ihm beigepflichtet, dass gesellschaftlich gesehen nicht weniger notwendig wäre als eine ordentliche “IT-Aufklärungsbewegung” (IT Enlightment):

Yes, there is an industrialisation of information. Yes, more and more algorithms are delivering results that calculate the future. What might look convenient at first sight, can become a huge problem – think of being profiled for health care insurance.”

Damit knüpft Bunz direkt an Schirrmacher an, der jüngst schrieb:

“Eine gleichsam anthropologische Erkenntnis des digitalen Zeitalters lautet, dass Menschen, wenn man sie nur durch mathematische Modellierung in entsprechend differenzierte Einheiten unterteilt, so verschieden gar nicht sind. Kennen wir das Muster, können wir immer bessere Aussagen über die Zukunft machen. (…) Ob die Systeme leisten, was sie versprechen, ist irrelevant - der Börsencrash hat gezeigt, dass es genügt, wenn die entscheidenden Leute an sie glauben.”

Da ist was dran: Es wurde bereits im vergangenen Jahrhundert festgestellt, dass maschinengetriebene Anonymität die Menschen rücksichtsloser macht - selbst innerhalb des brutalstmöglichen Szenarios, das man sich so vorstellen kann: während des Krieges.

“Ein (…) Grund für die Brutalisierung war (…) die neue Unpersönlichkeit der Kriegsführung, die das Töten oder Verstümmeln auf einen Akt reduzierte, der sich auf das Drücken einer Taste oder Bewegen eines Hebels beschränkte. Technologie macht ihre Opfer unsichtbar”,

brachte zum Beispiel der Historiker Eric Hobsbawm in seinem Werk “Zeitalter der Extreme” zu Papier. Und heutzutage kommt hinzu, dass viele maschinengetriebene Kalkulationen für den menschlichen Geist weder mathematisch noch hinsichtlich ihrer ethischen Folgen nachvollziehbar sind, würde Schirrmacher wohl hinzufügen.

Und noch etwas: Die Technologien, von denen die Rede ist, sind im Alltag längst angekommen, worauf zum Beispiel CCC-Sprecher Frank Rieger hingewiesen hat:

“Die softwaregestützte Durchregelung des Alltags, das Schwinden menschlichen Ermessensspielraumes zugunsten algorithmisch generierter Handlungsanweisungen findet sich überall. Die Sachbearbeiter in Unternehmen oder Ämtern führen oft nur aus, was ihnen „die Software“ vorgibt. Sich gegen die Vorgabe zu entscheiden ist aufwendig und anstrengend, muss gerechtfertigt werden.”

Das läuft auf ein bürokratisches Horrorszenario hinaus, wie es sich Kafka nicht besser hätte ausmalen können. Denn je passgenauer die Algorithmen werden, die Menschen zu Datensätzen umrechnen, desto mehr Möglichkeiten zur Kontrolle gibt es theoretisch. Und wer würde daran zweifeln, dass “der Staat” von diesen Möglichkeiten auch Gebrauch machen möchte?

“Wir müssen uns ernsthaft der Frage stellen, ob wir in einer Gesellschaft leben wollen, in der kleine und größere Übertretungen von moralischen und rechtlichen Normen nicht mehr verborgen bleiben. Wenn Übertretungen einmal aufgezeichnet sind, ist die Versuchung groß, sie auch - vorzugsweise automatisiert - zu ahnden. Ist ein solches Leben auszuhalten, erstrebenswert, menschenwürdig? Bisher wird nicht jedesmal, wenn jemand nachts um vier bei roter Ampel über die leere Straße läuft, automatisch ein Strafzettel erstellt. Bald ist das kein Problem mehr”,

sagt Rieger und weist darauf hin, dass “Geheimdienste (…) das Arbeitsprinzip der Wahrscheinlichkeitsverbesserung schon vor Jahrzehnten entdeckt” haben - Stichwort Rasterfahndung.

Es geht also um mehr als zu erörtern, ob die Privatsphäre ein Auslaufmodell, Frank Schirrmacher ein Kulturpessimist oder das Unternehmen Google böse ist. Es geht darum, ob eine “bot-mediated reality” uns in der Hand hat oder wir sie. Und es geht darum, bürgerliche Rechte zu wahren.

Rieger und der CCC haben da bereits zwei Vorschläge: das Recht auf digitale Selbstverteidigung (im Netz zu lügen, um sich selbst und andere zu schützen) und die Forderung an den Gesetzgeber nach mehr Datenschutz - an staatliche und unternehmerische Adressen gleichermaßen (”Wir nennen es den Datenbrief. Dabei müssen nicht nur die Rohdaten mitgeteilt werden, sondern auch alle abgeleiteten Informationen, eben die extrahierten Merkmale und Profile, inklusive der Möglichkeit, sofort die Löschung zu verlangen”).

Das ist vielleicht eine der wenigen bleibenden Illusionen, die sich um das Netz ranken: die konkrete Möglichkeit wirksamer politischer Teilhabe. Um mit Geert Lovink den nächsten von der Netzgemeinde ausgemachten “Kulturpessimisten” zu zitieren:

“Ich bin auf der Seite derer, die das Netz sozialpolitisch mitgestalten. Das ist nach wie vor ein offenes Feld, auch für Leute, die nicht technisch oder kommerziell sind. Man kann hier als Einzelner, als kleine Gruppe noch etwas verändern, trotz der Dominanz mächtiger Korporationen wie Microsoft und Google.”

#aufmerksamkeitserheischungskultur

Jeder Penny, den Google verdient, und das sind eine Menge, spricht dafür, dass der Schwarm versagt hat“, sagt Jaron Lanier. Das Unternehmen ist für Internet-Pionier Lanier der sinnfällige Ausdruck schlechthin für die Überlegenheit der Aufmerksamkeitserheischungskultur über die Schwarmintelligenz:

“Es ist absurd, wie entscheidend Werbung für die neue digitale Schwarm- oder Bienenstockökonomie ist, und noch absurder, dass von diesem Umstand nicht mehr Aufhebens gemacht wird. (…) Ein funktionierendes, auf ehrlicher Schwarmintelligenz aufbauendes System müsste der bezahlten Überredung überlegen sein. Wenn der Schwarm so viel weiß, sollte er jedem einzelnen von uns zu optimalen Entscheidungen verhelfen können (…). Die ganze bezahlte Überredung sollte zur Disposition stehen.”

Interessant, dass sich jüngst auch Geert Lovink zu Wort gemeldet hat, dem ja ebenfalls der Internetpionier-Status zugebilligt wird. Lovink überträgt das, was Lanier an den Unternehmen und dem Markt kritisiert, auf jeden einzelnen Nutzer Sozialer Netzwerke:

“Es geht heute im Netz um eine völlig einfache und konservative Form der Selbstdarstellung. Es ist so, als ob man sich ständig irgendwo bewerben würde. Das war so nicht gedacht. Man wollte damit viel spielerischer und kreativer umgehen. (…) Das Netz ist eine Tragödie der Selbstrepräsentation.”

Diese Kritiken stellen den gegenwärtigen Konsens innerhalb der so genannten Blogosphäre, der die Reputation im Netz - ob als Individuum, Unternehmen oder Institution - als zentralen Faktor beinhaltet, auf ganzer Linie in Frage. Da die Kritiker ausgemachte Experten sind, wiegt das umso schwerer - wobei die Kritik ja nicht neu ist. (Beide Texte standen übrigens in FAZ.NET; ein Schelm, der Böses dabei denkt. (#Schirrmacher)).

Machen wir uns nichts vor X

“Wer sich um die Privatsphäre sorgt, sollte sich um die Regierung Sorgen machen, nicht um Google. Wer sich wirklich um die ökonomische Ausbeutung von persönlichen Daten Sorgen macht, sollte sich mit dem Kapitalismus beschäftigen, nicht mit Google. Google ist das Werkzeug, nicht die Ursache.”

Richard Sennett

Old-School-Outing

Fünf humorlose Leitsätze, die sich gegen die falsche (und ökonomisierte) Verwendung von Ikonen, Dogmen und Symbolen richten. Anlass ist dieses bescheuerte Online-Reputation-Management-Video:

httpv://www.youtube.com/watch?v=1LzR6pCdtoA&feature=player_embedded

1. Social Media ist höchstens ein Instrument der so genannten Gebildeten, eher der Karrieregeilenorientierten. Es ist aber auf jeden Fall kein Punk, genausowenig wie es Businesspunks gibt. Punk kam von unten. (Insofern sind eher Handys Punk, aber lassen wir das.)

2. Che Guevara hat in der Popkultur nichts zu suchen und ist für die lateinamerikanische Identität eigentlich zu wichtig, als dass er in allen Formen und Farben auf Unterbuxen, Oberhemden und sonstigen Shirts verbraten werden sollte.

3. Google ist kein Staat, auch wenn das Unternehmen wie ein solcher agiert und auf solche Druck auszuüben sucht.

4. Pornografie ist keine Popkultur und sollte auch keine werden, nur weil zum Thema Gewalt niemanden mehr etwas Neues einfällt.

5. Und schließlich: Religion ist nicht per se schlecht, und Wissenschaft nicht per se gut.

Zuckerberg bekennt sich zum Webnudismus

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat sich nun offen zum Webnudismus bekannt. Die Webgemeinde fragt sich, ob das in Ordnung ist. Denn Zuckerberg spricht nicht für sich selbst; er nimmt die weltweit rund 350 Millionen Nutzer, die bei Facebook einen Account haben, in Sippenhaft.

Webnudisten hat der Social-Media-Experte Stowe Boyd jene Menschen genannt, die - obschon nicht ihr komplettes - so doch große Teile ihres Privatlebens im Internet bewusst öffentlich machen:

“They live very open lives on the web, revealing the intimate details of their relationships, what they think of friends and co-workers, their interactions with family and authorities.”

Und diese Gruppe ruft Zuckerberg zum Mainstream aus, indem er in einem Interview mit Techcrunch-Gründer Michael Arrington die jüngst veränderten, weniger Privatsphäre zulassenden Facebook-Nutzerbedingungen als Reaktion auf veränderte soziale Normen verkauft - und nicht etwa als Versuch, im Wettstreit mit anderen Daten sammelnden Unternehmen (Google, Twitter) Vorteile zu erlangen.

Auch Privates wird also zunehmend öffentlich, lautet die Kernbotschaft, die sich in den neuen Nutzerbedingungen folgendermaßen niederschlägt: Name, Kontakte, Wohnort, Profilfoto, Geschlecht, Netzwerk- und Fanseiten-Mitgliedschaften sind bei Facebook nun zwangsläufig öffentlich einsehbar.

Marschall Kirkpatrick weist zurecht darauf hin, dass die Argumentation Zuckerbergs scheinheilig ist, wenn er die Änderungen als Anpassung an neue soziale Normen verkauft - schließlich ist Facebook einer der maßgeblichen Treiber dieser Entwicklung. Aber der Vorwurf, Facebook habe sich erst mit exquisiten Privatsphären-Einstellungen 350 Millionen Kunden geangelt, um diese dann sukzessive zu verwässern, geht ins Leere. So agieren Unternehmen auf dem freien Markt nun einmal, und Geschäftsbedingungen können sich ändern.

Wichtiger ist eine Kritik Kirkpatricks an anderer Stelle, in der er bezweifelt, dass die so genannten Webnudisten auch wirklich Mainstream sind oder nicht doch nur eine Minderheit unter den Facebook-Usern. Denn das würde bedeuten, dass Facebook früher oder später Probleme bekommt mit Nutzern, die der sukzessiven Zerbröselung ihrer Privatsphäre weder zustimmen wollen noch können:

More than millions, tens or hundreds of millions of people around the world have reason to limit visibility of their personal information from the web but still want to be able to share that information with trusted contacts.

Dennoch: Der genannte Stowe Boyd hat die Entwicklungen neulich etwas genauer bzw. systematischer unter die Lupe genommen und ist zu folgendem Schluss gekommen:

“The basis of future web culture and the social tools that enable it to exist will be publicy, not privacy or secrecy.”

Das ist die eine Seite.

Die andere ist, was man von den Zuckerbergs und Schmidts dieser Welt halten soll: Mit den Daten der Leute Geld verdienen (ohne dafür zu bezahlen), gleichzeitig lapidar verkünden, das sei nun einmal so - aber sich nicht zuständig fühlen, wenn den Nutzern dadurch Probleme entstehen.

Gefiltertes Brunnenwasser für alle

Es ist dieses Gefühl eines sich verstärkenden Grundrauschens, das sich einstellen kann, wenn man - vielleicht ohnehin gestresst - über einen längeren Zeitraum große Mengen an Informationen in sich hinein kippt: Themen, die man interessant findet und kontinuierlich verfolgt, wirken plötzlich fad und ausgelutscht; Texte ganz unterschiedlicher Güte scheinen ein und derselben Brühe zugehörig; man spürt, dass die essentiellen Details an einem vorübergehen.

Und dann kommt dann doch irgendwann ein Text um die Ecke, der einen wachrüttelt. So einer wie “Ein Sandkasten für Konstantin Neven DuMont” von Stefan Niggemeier. Der Medienjournalist bündelt in seinem Post die schriftlichen Ausführungen, die Neven DuMont, Vorstandsmitglied (und Repräsentant der siebten Eigentümer-Generation) der Mediengruppe M. DuMont Schauberg, in den vergangenen Tagen und Wochen in den Kommentarspalten seines Blogs hinterlassen hat.

Was dabei herauskommt, ist erstaunlich: Neven DuMont erscheint Kraft seiner Äußerungen als fleißiger Kommentarschreiber, der ungeachtet der thematischen Vorgaben der Blogeinträge, unter denen er postet, ein inhaltliches Spektrum evoziert, das vom allgemeinen Demokratieverständnis und dem Marschallplan über Hartz IV und der Rolle des investigativen Journalismus bis zu seinen ganz persönlichen Vorlieben (etwa Sangeskunst und gefiltertes Brunnenwasser) reicht.

Kurz: Neven DuMont schert sich offenbar nicht darum, dass sein Wort als prominenter und mächtiger Vorstand eines nicht ganz unbedeutenden Medienhauses, das unter anderem Frankfurter Rundschau, Berliner Zeitung, Kölner Stadt-Anzeiger und Mitteldeutsche Zeitung verlegt, mehr Aufmerksamkeit erregt als das eines Normalsterblichen.

Der Mann, so scheint es, lebt in seiner eigenen Welt.

So ungewöhnlich diese Geschichte ist, die Niggemeier aus den Tiefen seines Blogs gehoben hat, so vorhersehbar waren die Reaktionen in den zahlreichen (und weiter anwachsenden) Kommentaren: Schätzungsweise zwei Drittel der Posts sind mehr oder weniger hämische Beiträge, die sich an dem unorthodoxen Diskussionsgebahren Neven DuMonts aufhängen und - direkt oder indirekt - das Bild des überforderten bis degenerierten Verlagserben zeichnen. Ebenso vorhersehbar aber auch die Gegenreaktionen: So wirft die Journalistin Christiane Schulzki-Haddouti Niggemeier vor, “einen Kübel Häme über den Verlegersohn” ausgeschüttet, statt das direkte Gespräch mit ihm gesucht zu haben.

Ein Kübel Häme oder doch ein “legitime[r] und sogar relevante[r] Gegenstand der Berichterstattung” (Niggemeier) - darüber lässt sich trefflich streiten. (Ich denke schon, dass Niggemeier sich das vorher gut überlegt hat und den Post auch im Nachhinein noch einmal veröffentlichen würde; vielleicht würde er darüber nachdenken, ob er ihn hier und da anders formuliert, um seinen Kommentatoren keine allzu offensichtliche Steilvorlage zum Ablästern zu liefern.) Aber im Grunde genommen kann man einem Medienjournalisten nun schwerlich vorwerfen, darüber zu berichten, wenn ein Verleger sich auf seinem eigenen Blog so austobt, wie Neven DuMont dies getan hat, denke ich.

Dennoch: Solange die Äußerungen wichtiger Verlagsvertreter zum Internet derart aufgeplustert und als relevant erachtet werden bzw. de facto relevant sind, ist die deutsche Blogosphäre ihren Kinderschuhen noch nicht entwachsen und leidet weiter an einem Minderwertigkeitskomplex. (Nach dem Motto: Waaas? Der böse Kerner hat in seiner Sendung gesagt, er findet Twitter nicht gut? Wie kann er nur??????)

Und: Konstantin Neven DuMont könnte erheblich cooler sein als viele offenbar denken (selbst wenn er es gar nicht bemerkt haben sollte): Während sich Karriereblogger seit Jahren die Finger wund schreiben, um davor zu warnen, unbedachte Äußerungen oder kompromittierende Fotos ins Internet zu stellen, fabuliert er frei von der Leber weg, ist sich für keine digitale Dummheit zu schade und straft so die ganzen selbsternannten Social-Web-Experten Lügen, die den ganzen Tag das Wörtchen Reputation mantramäßig vor sich hin murmeln. Denn im Gegensatz zu den bereits bemühten Normalsterblichen hierzulande kann ihm das alles - mit Verlaub - scheißegal sein: In seiner Welt dürfte das bisschen Rumfabulieren auf irgendwelchen Blogs schlichtweg nicht interessieren.

Gefiltertes Brunnenwasser für alle ist also auch nur eine Utopie. Schade.

blogoscoop