Es verschwindet ständig irgendwas…
… im Internet, hat mir ein guter Freund anlässlich des letzten Eintrags mit auf den Weg gegeben. Als konkretes Beispiel nannte er mir den Homepage-Dienst Geocities, der Ende vergangenen Monats von Yahoo eingestellt wurde.
“Wahrscheinlich ist, dass mit dem GeoCities-Ende Millionen verwaiste, verwanzte, vergreiste Websites aus dem Internet getilgt werden”, mutmaßte der Spiegel bereits im April. Und so scheint es tatsächlich zu kommen. Laut Wikipedia hat weder das Internet Archive Geocities in Gänze archiviert noch wird Reocities (”Here lies what we could salvage from the ashes of GeoCities.”) in der Lage sein, dies zu bewerkstelligen. Ob es nun an der mutmaßlichen Dauer eines solchen Projektes, den Kosten oder fehlender Begeisterung für den Netz-Dino liegt, sei dahingestellt.
Da scheint die Theorie der Praxis mal wieder unterlegen zu sein.
Es bleibt aber die Sache mit der Privatsphäre, die jeder einzelne erst einmal selbst schützen sollte, sofern ihr/ihm daran gelegen ist. Dazu passt ein Video, das ich auf dem headz-Blog gefunden habe. Medienkompetenz-Clip für Digital Natives sozusagen, der vor allem Jugendlichen zeigen soll, was es bedeutet, im Netz zu veröffentlichen. Motto: “Think before you post.”

5. November 2009 um 11:02
[...] ein Posting zum Thema Internet und Vergessen: Auch Felix Schwenzel findet, dass “ständig irgendwas verschwindet” im Netz. Und weil er das so schön formuliert und darüber hinaus etwas ganz Wichtiges [...]