Auf der Suche nach Knotenpunkten

Die deutschsprachige Blogosphäre ist ein Dorf, der Webdiskurs, der in ihr stattfindet, ist lausig, und überhaupt sind uns in dieser Hinsicht gerade die Angelsachsen weit voraus. Das findet nicht nur Martin Lindner, doch die “Sphinx von der Isar” hat das Offensichtliche einfach mal deutlich ausgesprochen.

Und Namen genannt, was die Sache natürlich interessant macht: Es sei erstaunlich, dass in Deutschland allein Sascha Lobo und Mario Sixtus in ihrer Rolle anerkannt seien, dem Mainstream das Internet zu erklären. Bemerkenswert sei auch, dass Peter Kruse, der sich mit seinem bejubelten re:publica-Vortrag sowie einem gemeinsam mit Sixtus und Lobo absolvierten TV-Auftritt ebenfalls in einer solchen Rolle wiederfinde, genauso wie die beiden erstgenannten optisch ziemlich schräg daherkomme.

Hierzulande muss man sich als Freak verkleiden, um Stimme des Web sein zu können“, sagt Lindner deshalb - und angesichts der Bedeutung, die die digitale Revolution unbestritten besitzt, sei das kaum zu glauben.

Doch nicht nur dem Mainstream gegenüber, auch innerhalb der Netzgemeinde sieht Lindner hinsichtlich der Debattenkultur und der inhaltlichen Tiefe Defizite. Allerdings gebe es durchaus viel versprechende Ansätze: Via Twitter (@martinlindner) nannte er aus einem “idiosynkratischen Gefühl” heraus einige Namen, die in seinen Augen für einen neuen Zugang zu Netzthemen in deutscher Sprache stehen: Christian Heller (@plomlompom), Felix Neumann (@fxneumann), Michael Seemann (@mspro) und Markus Spath (@hackr).

Interessant dabei ist, dass Lindners Namensreihe offenbar eher durch sprachliche als durch inhaltliche Eigenheiten zustande gekommen ist, wie im folgenden, höchst unterhaltsamen Videointerview mit Lutz Berger gut nachzuvollziehen ist. Tenor: Eine deutsche Websprache mit ganz eigenem Zungenschlag sei bislang nur in Ansätzen zu erkennen. (Interessante Analogie: In dieser Hinsicht gehe es ihr heute so ähnlich wie ehedem den deutschen Popmusiktexten auf ihrem langen Weg von Drafi Deutscher zu Tocotronic.)

httpv://www.youtube.com/watch?v=_EjcZ1XB7r8&feature=player_embedded
(Quelle: Lutzland)

Lindner sieht - da ist er ganz wohlwollender Mentor - der kommenden “Web-Intelligentsia” mitunter inhaltlich auftretende spätpubertäre Anwandlungen nach - wichtiger erscheint ihm offenbar, dass sich eine solche Gruppierung überhaupt etabliert. (Mit Peter Kruse ging er in dieser Hinsicht kritischer um und mahnte unter anderem eine konsequente Cluetrainisierung “Professor Silberzunges” an.)

Auffallend ist auch, dass er von vorneherein nach Individuen sucht und bestehende Gruppierungen (um von Institutionen noch gar nicht zu sprechen) wie zum Beispiel die Piratenpartei oder den Chaos Computer Club nicht in seine Überlegungen miteinbezieht. Martin Lindner ist also auf der Suche nach Knotenpunkten, die sich in einzelnen, für den Webdiskurs wichtigen Personen manifestieren. (Dass solche Individual-Knotenpunkte mitunter hohen Belastungen ausgesetzt sind, die von den jeweiligen Personen nicht immer ausgehalten werden, hat jüngst der öffentliche Rückzug des Wissenschaftlers Christian Spannagel aus zahlreichen Sozialen Netzwerken sehr plastisch demonstriert.)

Was aber verbindet nun Christian Heller, Felix Neumann, Michael Seemann und Markus Spath wenn schon nicht inhaltlich, so doch von der Herangehens- und Schreibweise ihrer Texte? Welche Auswahlkriterien abseits der spontanen Wahl aus dem Bauch heraus verbergen sich hinter der wunderbaren Lindnerschen Formulierung von der aus ideosynkratischen Gefühlen gespeisten Reihe? (Ich persönlich hätte Heller und Seemann durchaus zusammengebracht, Felix Neumann aber nicht in diese Reihe sortiert, da beim letzteren weit weniger Futurologie und Fantastismus im Spiel sind als bei den beiden erstgenannten. Über Spath kann ich nicht viel sagen; dafür habe ich zu wenig von ihm gelesen.)

Meine These: Abgesehen davon, dass alle Genannten wohl aus dem Mittelstand stammende (abgeschlossene oder abgebrochene) Akademiker sind, die über ein gewisses Maß an Crosswissen (Technik- plus Geisteswissenschaften) verfügen, ist es für mich die Herangehensweise an die jeweiligen Themen. Pathetisch gesagt: Sie könnte durchaus die Überzeugung einen, dass die gesellschaftlichen Umwälzungen, die da fürderhin passieren werden, im Brennglas der digitalen Revolution schneller passieren und besser sichtbar sind als in anderen gesellschaftlichen Milieus. Dementsprechend ist die Bereitschaft groß, ohne Scheuklappen und Denkverbote an die Sache heranzugehen und auch scheinbar Unumstößliches in Frage zu stellen. Augenfälligstes Beispiel ist da Christian Heller mit seinen ebenso geistreichen wie frechen Post-Privacy-Vorstößen. (Das ist dann selbst Sascha Lobo zu viel).

Und noch eine Bemerkung am Rande: Implizit schwingen da auch ein wenig die ökonomischen Bedingungen mit, wenn von der Web-Intelligentsia die Rede ist. Schließlich bezeichnete der Begriff ursprünglich eine soziale Klasse, die (zumindest in der UdSSR) gewissen Produktionsbedingungen unterlag. Anders gesagt: Je mehr Leute Geld verdienen mit ihrem Internetgeschwurbel, desto fruchtbarer dürfte der Webdiskurs werden - einfach weil sie dann mehr Zeit haben nachzudenken.


 
 
 

22 Kommentare zu “Auf der Suche nach Knotenpunkten”

  1. Björn
    8. Juni 2010 um 23:24

    Da fehlt noch eine markante Eigenschaft im deutschen Webdiskurs, die sicher den einen oder anderen davon abhält, sich zu äußern, und die dafür sorgt, dass das Ganze nicht zum Fliegen kommt. Sozusagen das Deutsche daran.
    Ah, doch, “spätpubertär” ist wohl das Stichwort.

  2. Tharben
    9. Juni 2010 um 02:56

    Blogwurst Lobo soll jetzt die Intelligenz des Netzes verkörpern? Dazu noch mspro, der ja noch ein gutes Stück wirrer ist als der Consultant Lobo? Und die Troika komplett macht Plomplomplomplom, dessen Name Programm ist. Au weia. Wenn das die Web-Elite sein soll, dann liest offenbar keiner ernsthaft deren Ergüsse, die in jeweils unterschiedlicher Manier hohle Phrasen sind, zudem voller Redundanz, dass einem die Augen tränen.

    Aber alle drei haben was gemeinsam: Sie sind Benutzer des Netzes, wie es funktioniert, das schenken sie sich während des Sudelns im Halbwissen. Hauptsache, man kann den Browser bedienen und die wiederkehrenden Buzzwords in allerlei “Seminaren” zu Geld machen.

  3. Thorstena
    9. Juni 2010 um 09:32

    @bjoern Wenn ich das Video richtig verstanden habe, hat sowohl die Debattenkultur, auf die Du hier anspielst, als auch die Inhaltstiefe einiger Texte für Martin Lindner spätpubertäre Züge, ja. Gerade das finde ich so interessant: Er stört sich nicht groß daran und sieht dahinter eine längerfristige Entwicklung.

    @tharben Lobo soll nicht die Intelligenz des Netzes verkörpern, sondern ist einer der Sprecher des Netzes, die auch im Mainstream gehört werden - daran dürfte es keinen Zweifel geben. Mspro und plomlompom sind weniger Sprecher dem Mainstream gegenüber, sondern werden als Vorboten einer “Web-Intelligentsia” gesehen, die gerade dabei ist, eine eigene Sprache für den Webdiskurs herauszubilden. Noch einmal: Gerade weil Lindner auf inhaltliche Kritik verzichtet und ihre Texte in einen anderen Kontext stellt, ermöglicht er einen anderen Blick auch auf das, was die beiden (und nicht nur die beiden) schreiben - selbst wenn man damit überhaupt nicht einverstanden ist.

  4. martin
    9. Juni 2010 um 10:17

    herzlichen dank, thorsten, dass du mein gestammel in eine form gebracht hast, mit der ich selbst etwas anfangen kann. ja, das wollte ich eigentlich sagen, glaube ich.

    lobo nehme ich übrigens definitiv ernst als teil der intelligentsia: kluger kopf, obwohl er werber ist & irokesen trägt. die brillante kathrin passig hab ich natürlich vergessen, vermutlich weil ich sie erst seit kurzem (via google buzz) regelmäßig lese.

    was ich da idiosynkratisch suche, sind offenbar intellektuelle und post-akademiker (wie ich), die im web und in den formen des web über das web als kulturrevolutionären epochenbruch nachdenken. und die so gut schreiben können, dass dadurch so etwas wie eine kettenreaktion kollektiver erkenntnis in gang kommen könnte, wie sie mich in der angelsächsischen blogosphere seit jahren begeistert.

  5. Thorstena
    9. Juni 2010 um 10:33

    @martin Auf Kathrin Passig hätte man kommen können, das stimmmt. Auf jeden Fall bin ich ganz froh, dass Du mit diesem Blogpost gut leben kannst - nach dem Freischalten gestern habe ich mich schon gefragt, ob und was Du dazu sagst. Ich bin auf das Thema angesprungen, weil ich über einige Leute, die Du genannt hast, auch nachdenke und mir Deine Herangehensweise einen anderen Blickwinkel auf die Sache verschafft hat.

  6. erz
    9. Juni 2010 um 11:08

    Was mich noch interessieren würde, um ein wenig Trennschärfe in diese Sichtweise auf das Netz zu bekommen:

    Geht es eher um den Duktus, die Art der Sprache, derer sich eine “neue” Debattenkultur in Deutschland dank des Internets befleißigen kann?

    Oder geht es vielmehr um eine Metatheorie des Netzes als Kulturraum, den einige Avantgardisten gerade greifbar machen?

    Für beides würde ich persönlich nämlich nicht unbedingt eine “Intelligentsia” als treibende Kraft vermuten. Da bin ich ganz bei Thorstena, der Felix Neumann etwas anders positioniert als Lobo und Mspro. Die Netzintellektuellen mögen dann die Leute sein, deren Beschreibungen der Debattenkultur oder des Kulturraums im Netz eine Transferleistung für Nichtteilnehmer an diesen Diskursen darstellt. Aber sind solche Leute die treibenden Kräfte des Diskurses selbst? Sind sie dafür nicht zu wenig Netz-Mainstream?

  7. Thorstena
    9. Juni 2010 um 12:57

    @erz Mmh, schwer zu sagen: Martin unterscheidet zwischen denen, die das Netz gegenüber dem Mainstream erklären, und denen, die in der “Netzgemeinde” selbst für eine Art Selbstverständigungsprozess sorgen könnten. Um zur “treibenden Kraft des Diskurses” zu werden - das sagt er an einer Stelle des Interviews (ab 6:30) - müssten letztere allerdings noch mainstremiger werden und das Spatpubertäre ablegen. Also genau das, was Du sagst: Derzeit erfüllen sie diese Funktion noch nicht (was ja nicht heißt, dass das nicht irgendwann der Fall sein könnte).

  8. BenZol
    9. Juni 2010 um 14:15

    Randbemerkung zur Randbemerkung: Nööp- das musst Du mal genauer erklären. Die Qualität bei SPON sinkt doch stündlich, obwohl die sich mehr Qualität leisten könnten.

    Lustig in dem Zusammenhang: mspro versucht sich an flattr und führt Deine These auf lustige Art und Weise ad absurdum!!!! lol lol lol rofl - mspro hat meinen Tag versilbert, mehr aber auch nicht.

    Unbedingt reinschauen!!! http://mspr0.de/?p=1400#comments

  9. Björn
    9. Juni 2010 um 16:11

    Sascha Lobo ist eigentlich ziemlich gut, gerade mit Blick auf den Wunsch, mehr von der angloamerikanischen Debattenkultur auch bei uns zu finden. Ich weiß nicht, ob er sich selbst als Intellektuellen sieht, aber seine Beiträge sind originell, aufschlussreich und ermutigend (in diesem Sinne sehr “inklusiv” bzw. “inkludierend”). Er teilt auf eine positive Weise sein Wissen und seine Ansichten. Er ist zwar ein Trommler, was ihm bekanntermaßen nicht nur Sympathien einbringt. Aber: neben seinem auffälligen persönlichen Stil besticht bei ihm nach meinem Eindruck seine undogmatische Weise, in der er Dinge aufs Tapet hebt.

  10. mspro
    9. Juni 2010 um 21:40

    Ich müsste ja sofort einschreiten und rufen, dass das ja alles völliger Kokolores sei, was Du da schreibst, wenn ich mich nicht so verdammt geschmeichelt fühlen würde.

    Also angenommen, ich wäre hier nicht genannt, dann würde ich jetzt den von Martin aufgeworfenen Epochenwechsel auch damit beschreiben, dass er den Intellektuellen ansich - und damit jede Form von Intelligentsia - endgültig als Opfer gefordert hat. Und zwar noch doller und pathetischer als Foucault das je postulieren konnte.

    Und überhaupt: was machen die ganzen anderen in der Liste????

  11. Julius
    9. Juni 2010 um 22:25

    Ihr braucht das alles wirklich, oder? Also diese Köpfe, Leute denen ihr als “Vordenkern” zunicken könnt, die sich unheimlich gut finden, wenn sie bei einem Vortrag einen Witz gerissen haben, den das Publikum als solchen erkennt. Leute, die euch mit einer kindischen Freude und Buntstift irgendwelche Zukunftsvisionen ausmalen an deren Umsetzung eigentlich irgendwelche uncooleren Nerds im Hinterzimmer basteln. Ihr braucht die wirklich, die Vaterfiguren, Helden und Antihelden, oder? Ihr feiert gern die Monetaristen mit ihren Heilsversprechen und die ach so rebellischen Contramedien (im angelsächsischen Raum), oder? Der angelsächsische Raum - ach ja, ich vergaß, drüben ist ja eh alles besser - das liegt an der Sprache, an der Mündlichkeit oder an der ganz anderen Debattenkultur.
    Ihr wollt das so und ihr wollt das auch so sehen, oder?
    Na dann, wenn ihr wen zum beklatschen sucht, dann bitte. Is dem Netz wohl ziemlich egal.

  12. Thorstena
    9. Juni 2010 um 22:56

    @julius Dass im angelsächsischen Raum alles besser sei, hat hier niemand behauptet. Und wofür soll geklatscht werden? Für das Spätpubertäre etwa?

  13. BenZol
    10. Juni 2010 um 10:09

    Ich liebe es! Von außen betrachtet ist der Artikel in Kombination mit den Kommentaren einfach nur, ‘tschuldigung, scheißlustig. Julius and Björn, man muss sie einfach liebhaben!

    @Thorstena: Zumindest Bewunderung schimmert aber ein bißchen durch. Wenn die Natur das Netzes als Kulturraum, was ich aufgrund der Nutzer noch bezweifle, global ist, geht es Dir dann um eine Kritik am Standort Deutschland? Geht es um Deutungshoheit und wirtschaftliche Führungspositionen?

  14. Thorstena
    10. Juni 2010 um 10:31

    @benzol Ach was. Ich wollte überhaupt nichts hochjazzen oder mit Bedeutung (”Standort Deutschland”) aufladen. Und Bewunderung sollte auch nicht duchschimmern: Ich bin dem Gedankenexperiment Martin Lindners gefolgt und habe geschaut, was dabei herauskommt, wenn man die so genannte Web-Intelligentsia mal nicht inhaltlich bewertet, sondern sprachlich bzw. in einem zeitlich längerfristigen Kontext (Vorboten einer deutschen Websprache mit eigenem Zungenschlag.) Wenn z.B. Michael Seemann sich nun geschmeichelt fühlt, ist das vollkommen in Ordnung. Er wird andererseits auch gelesen haben, dass ich - inhaltlich - nicht mit allem einverstanden bin, was er so schreibt ( http://www.thorstena.de/?p=2294 ).

  15. BenZol
    10. Juni 2010 um 11:47

    Ah verstehe. Es geht Dir also um die Darstellung oder Analyse zwei verschiedener Arten für Rückkopplungsschleifen der Web-/Debattenkultur; Aufmerksamkeits-”Loboiker” und die Web-Intelligentsia. Interessant ist hierbei für mich noch die Frage danach, ob die intellektuell-mehrwertige Intelligentsia gegenüber den Prosumern als Web-Volk einen größeren Gestaltungsfreiraum hat/haben kann als Iro-Intellektuelle. Man darf dabei nicht vergessen, dass das Web kein souveräner Staat ist, auch keine Bewegung und zudem kein eigenes Ziel verfolgt. Sind, das vor Augen, Web-Intellektuelle in ihrer Domäne nicht eher sowas wie Coffee-Table-Book-Ästheten mit kritischen Ansichten zur Innenarchitektur? (überspitzt metaphorisiert)

  16. lutzland.blog » Neues aus Freising, 2. Teil
    10. Juni 2010 um 11:48

    [...] ein Zitat von Thorsten Breustedt » Auf der Suche nach Knotenpunkten: Die deutschsprachige Blogosphäre ist ein Dorf, der Webdiskurs, der in ihr stattfindet, ist [...]

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    11. Juni 2010 um 09:18

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  18. Thorstena » Das alte Verlagsschiff und ein Seemann in der Spätpubertät
    25. Juni 2010 um 14:22

    [...] hat nichts mit Seemann persönlich zu tun und auch nichts mit Schadenfreude: Er wurde hier schon gelobt und kritisiert. Siehe oben: Wer sich öffentlich äußert, wird zwangsläufig bewertet, [...]

  19. Thorstena » Vilém Flusser: Der Mensch als digitales Projekt
    29. Juli 2010 um 19:37

    [...] seine User andererseits aber ziemlich geschichtsvergessen sind. Das kann nicht gut für die Qualität der Diskussionen und des Webdiskurses sein und bringt ihm darüber hinaus den Vorwurf der Oberflächlichkeit [...]

  20. Thorstena » Atemberaubend
    25. November 2010 um 21:55

    [...] wenigen Wochen vom potentiellen Sprecher einer kommenden Web-Intelligentsia zum PR-Sprechautomaten global agierender US-Datenkraken: And then in the last 5 or 6 years, [...]

  21. Thorstena » Auf der Suche nach Knotenpunkten II
    19. Juni 2011 um 09:31

    [...] einem Jahr machte sich zum Beispiel Martin Lindner noch ganz optimistisch auf die Suche nach Leuten, die den deutschen Webdiskurs sprachlich und inhaltlich prägen könnten - sowohl bei [...]

  22. Thorstena » thorstena zwanzigzehn
    27. September 2013 um 10:42

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