Das Web ist eine Frontier und Los Angeles nicht Novosibirsk

Neulich hatte ich den Gedanken, mir das Web als Frontier vorzustellen - also als soziale Kontaktsituation, in der Menschen unterschiedlichster Prägung ohne gemeinsame Staats- oder Rechtsordnung aufeinandertreffen und in der die Karten um die Macht neu gemischt werden.

Frederick Jackson Turner hat das Konzept der Frontier erdacht, als er die Expansion der USA in Richtung Westen beobachtete. Für den US-Historiker begründete der Aufeinanderprall der modernen Zivilisation mit den amerikanischen Ureinwohnern den Ausgangspunkt für die Theorie, wonach die USA eine Sonderstellung innerhalb der entwickelten Industrienationen einnehmen - die Theorie des amerikanischen Exzeptionalismus mit seinem göttlichen Auftrag der Expansion.

Später wurde das Frontier-Konzept weiter entwickelt und unter anderem umgedeutet in die allgemeine Expansion des europäischen Kapitalismus in nicht-europäische Gebiete. Mit einem entscheidenden Unterschied: Schon der dritte US-Präsident Thomas Jefferson grenzte die Frontier-Bewegung auf dem nordamerikanischen Kontinent gegenüber der europäischen Aufklärung ab, da letztere auf die Entwicklung der Menschheit in der Zeit bezogen, die Frontier aber eine Entwicklung im Raum sei.

Jürgen Osterhammel beschreibt in seiner Geschichte des 19. Jahrhunderts die Frontier als Öffnung kommunikativer Räume, in der Fragen nach dem Eigentum, der Arbeitsorganisation und der Märkte neu gestellt wurden - mit dem Ziel, neue Ressourcen zu erschließen. Frontiers seien Orte gewesen, an denen ständig Unruhe herrschte und die von den imperialen Staaten in Erwartung späterer Gewinne als vorübergehende Anomalie in Kauf genommen wurden. Eine Anomalie mit einer überaus starken Anziehungskraft auf die Menschen: Neben den Städten seien die Frontiers die Wanderungsmagneten des 19. Jahrhunderts schlechthin gewesen, schreibt Osterhammel.

Im Gegensatz zu anderen Frontiers im 19. Jahrhundert sticht bei den USA nun heraus, dass am Ende der Bewegung - an der kalifornischen Pazifikküste - wirtschaftliche und gesellschaftliche Erfolge verbucht wurden, die nicht unmittelbar an der Eroberung des Raumes festzumachen sind, sondern aus eigener Kraft erreicht wurden: Kalifornien gebar Los Angeles, Russland hingegen brachte es mit seiner Frontier nur zu Novosibirsk. Die Folge: Bis heute, zuletzt in der Verbindung der Familie Bush mit den texanischen Ölmagnaten, haben es in den Vereinigten Staaten immer wieder Menschen an die Spitze und in gesellschaftlich maßgebliche Positionen geschafft, die dort als Hardliner exzeptionalistischen Ideen und Umgangsformen des Westens gesellschaftliche Allgemeingültigkeit verleihen konnten. Das macht für Osterhammel die Sonderstellung der Frontier in den USA aus.

Der Grundgedanke der so genannten kalifornischen Ideologie, dieser merkwürdigen Mischung aus dem Glauben an die emanzipatorischen Möglichkeiten der Informationsgesellschaft und libertären Ideen, besagt nun, dass die Expansion der USA über die Grenzen der Pazifikküste nicht allein mit der Ausdehnung des Walfangs in den Pazifik weitergeführt wurde, sondern später, ab den 1980er Jahren, vom Silicon Valley ausgehend mitten in den Cyberspace hinein.

Nun hat aber die globale Überwachungs- und Spionage-Affäre um den US-Geheimdienst NSA dazu geführt, dass das Ende der kalifornischen Utopie eingeläutet worden ist. Man könnte allerdings auch relativieren und sagen, dass die kalifornische Ideologie nicht komplett zerstört wurde, sondern lediglich der sympathischere Teil davon: der Glaube an das emanzipatorische Potential des Netzes.

Insofern müssen wir uns vielleicht gar keine Theorie des Internet im Kapitalismus zulegen, sondern können uns zunächst einmal mit dem übrig gebliebenen Torso der kalifornischen Ideologie beschäftigen.

Die Frage lautet dann also: Was kann uns denn die Web-Frontier-Analogie im historischen Vergleich verdeutlichen?

Folgende Punkte bieten sich dafür auf den ersten Blick an:

  • Der Staat ist der Feind, aber ohne Staat keine Frontier.

    Frontiers sind ohne staatliche Unterstützung - sei es durch militärische, logistische oder finanzielle Hilfen - nicht denkbar. Es muss erst eine kritische Masse an Menschen und ein Minimum an Infrastruktur vorhanden sein, sonst haben die Siedler keine Chance zu überleben. Dennoch sind sie im Vergleich zu traditionell gewachsenen Gesellschaftsformen wesentlich ungeschützter und deshalb eben nicht nur gezwungen, sondern auch freier, bestehende Normen in Frage zu stellen und neu auszuhandeln. Dies hat in der Geschichte schon immer dazu geführt, dass die Menschen an der Frontier althergebrachte Autoritäten in Frage gestellt haben bzw. Eingriffen von oben ablehnend gegenüber standen.

    Die Staatsfeindlichkeit des Silicon Valley, das ohne die massiven finanziellen Entwicklungsgelder des staatlich-militärischen Komplexes in den USA niemals entstanden wäre, ist insofern ganz normal; sie ist der typische Reflex eines Frontier-Milieus.

  • Dem Reichtum der Wenigen steht das Elend der Vielen gegenüber.

    Das Leben an der Frontier birgt außerordentliche Opfer aller Beteiligten, mitunter sogar die Auslöschung ganzer Kulturen. Zu Leitbildern werden aber die wenigen Erfolgreichen, die sich in der Regel über ganz außerordentliche Gewinne freuen können. Sie unterhalten gerne eine untergeordnete Kaste die - relativ gesehen - davon immer noch mehr profitiert als der große Rest. Diese Milieus tendieren zur Abschottung; das Misstrauen gegenüber den Verlierern wächst.

    Im Silicon Valley wird bereits überlegt, künstliche Inseln anzulegen, auf denen die Reichen und Erwählten dieser Erde ihr ganz eigenes Sozialexperiment durchziehen könnten - jedenfalls solange man sich noch nicht komplett abspalten kann vom Staat.

    Wer darin etwas Neues sieht, täuscht sich allerdings: Auch im 19. Jahrhundert zogen sich die ausländischen Kolonialherren in Kanton/China aus Angst vor dem Pöbel auf eine künstliche Insel im Perlfluss zurück.

  • It´s the economy, stupid.

    Frontiers haben die Eigenschaften, neue und erweiterte Formen von Kommunikation und damit die Herausbildung neuer Identitäten zu ermöglichen. Es entstehen “Kontaktzonen des Austauschs” (Osterhammel). Aber:

    Die wichtigsten Konfliktlinien liegen auf nicht-kulturellen Gebieten: Zum einen geht es um den Kampf um Land und die Sicherung von Ansprüchen durch Konzepte von Bodeneigentum, zum anderen um unterschiedliche Formen der Arbeitsorganisation und Ordnung von Arbeitsmärkten.

    Die Marginalität solcher sozialen Hybridgebilde wie der Blogosphäre oder der Netzgemeinde - sie sind sozusagen dem System der Frontier immanent. Es bedarf schon eines Massenprotestes weit über den Wirkungsbereich einer Avantgarde hinaus, um übergeordnete Interessen nachhaltig zu beeinflussen.

  • Jeder Machbarkeitswahn stößt früher oder später an seine Grenzen.

    Jede Frontier hat ihre Grenzen, seien sie zunächst auch noch so schwer erkennbar. Der nordamerikanische Westen wirkte auf die Menschen zunächst grenzenlos und voller Weite. Ein Mangel herrschte aber dennoch von Anfang an, bestimmte maßgeblich das Geschehen und sorgte für Interessenkonflikte: der häufig vorkommende Mangel an Wasser.

    Im Cyberspace ist das ganz genauso: Man ersetze nur das Wort Wasser durch das Wort Zeit.

    Hinzu kommt, dass der Staat dazu tendiert, sich nach einer erfolgreich verlaufenden Frontier-Bewegung seine Investitionen zurück erstatten zu lassen. Nach jedem Laissez Faire kam bislang immer eine Zeit der rechtlichen Einhegung und Regulierung.

    Das wissen auch die Gewinner aus dem Silicon Valley: Die erfolgreichsten unter ihnen investieren ihren Reichtum nicht unbedingt wieder ins Netz. Am konsequentesten ist dabei vielleicht das Paypal-Mafia-Mitglied Elon Musk. Der gebürtige Südafrikaner wettet auf die letzte verbliebene endlose Weite neben dem Cyberspace: das Weltall.


     
     
     
  • 5 Kommentare zu “Das Web ist eine Frontier und Los Angeles nicht Novosibirsk”

    1. BenZol
      6. März 2014 um 13:46

      Die Unterscheidung zwischen Raum und Zeit in Bezug auf das Phänomen “Frontier” finde ich sehr interessant. Historisch bzw. pragmatisch betrachtet scheint es natürlich sinnvoll, den Aspekt “Raum” in den Vordergrund zu stellen. Inwieweit ist das aber sinnvoll? Wie im Text schön beschrieben, ist die Frontier-Bewegung kein von Struktur losgelöstes Phänomen. Handlungen können nur in der Struktur (als Medium) erfolgen (vgl. hierzu “Der Staat ist der Feind, aber ohne Staat keine Frontier”). Handlungen (re-)produzieren aber auch immer Struktur als Ergebnis. Struktur kann als ein ein raumzeitliches Gefüge sozialer Handlungen verstanden werden, umfasst also sowohl den Begriff Raum als auch den Begriff Zeit. Was macht aber den Gedanken „Frontier“ bzw. die daraus erwachsenen sozialen Strukturen dann so besonders? Meiner Meinung nach ist es der funktionale Tausch von Raum und Zeit zu Zeit und Raum. Zwei Dinge sind daran bemerkenswert. Zum einen die explizite rekursive Einbeziehung von Raumzeit in die Beschreibung von Struktur in der Strukur und zum anderen die Unterscheidung in der Priorisierung der Elemente der Raumzeit.

      Was ist damit gewonnen? Der ethische Imperativ „Handle stets so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird“ (v. Foerster), lässt Freiheit entstehen, ein Begriff, der wie kein zweiter in die amerikanische Ideologie eingeflossen ist. Während Raum multidimensional ist und eine Vielzahl darauf ausgerichteter möglicher Handlungen zulässt (unter Voraussetzung von Zeit), schränkt die Eindimensionalität der Zeit dies für selbige (unter Voraussetzung von Raum) stärker ein. Vielleicht ist das ein Grund für die amerikanisch geprägte Beschreibung des Internets als Raum („Cyber-Space“), obwohl es streng genommen ein Zeit-Phänomen darstellt: „Im Cyberspace ist das ganz genauso: Man ersetze nur das Wort Wasser durch das Wort Zeit“ (An dieser Stelle ist der Text meiner Meinung nach leider etwas ungenau bzw. unter den eigenen Prämissen widersinnig). Die Kritik an der „Ideologie“ „Frontier“, die im Text stellenweise mitschwingt, ist berechtig und begründet, zumindest wenn man den hier gemachten Betrachtungen folgen mag, auf Basis der generellen Kritik am ethischen Imperativ. Herrschaft über Raum ist z.B. notwendigerweise immer stärker an einzelne Akteure oder kleinere Gruppen gebunden. Aber das nur als kurzer Einschub. Was für mich diese Frontier-Perspektive auf das Internet besonders macht, ist die Übertragung von raumzentrierten Vorstellung auf ein zentral zeitliches Phänomen. Die Verbindung fällt jedoch nicht etwa in explizit raumzeitliche Sozialstrukturen zurück (vgl. Europas zeitliche Frontier-Ausrichtung), sondern hat prinzipiell das Potenzial rekursiv neue Räume oder Zeitformen zu erzeugen, vielleicht sogar zu reifizieren. Elon Musk im Zusammenhang mit der Paypal-Mafia ist in dieser Hinsicht wohl eher als ein „Grenzkämpfer“ alter Schule zu betrachten, wenn er auf den „Realraum” Weltall zugreift. Peter Thiel z.B. wagt da schon eher etwas, wenn er sich auf den nächsten Iterationsschritt der Frontier auf Grundlage von vernetzter Technologie einlässt.

      PS: Ein toller Ansatz. Hat Spaß gemacht darüber nachzudenken. Danke.

    2. tomas
      7. März 2014 um 06:24

      nur ein Gedanke
      der häufig vorkommene Mangel an Wasser, nun ersetze ich das Wort Wasser für das Wort ZEIT
      der häufig vorkommene Mangel an ZEIT…,

      alle Menschen haben die selbe Menge an ZEIT, genau genommen hat jeder von uns 24 Stunden am Tag an ZEIT oder eben 365 Tage ( im Schaltjahr natürlich 366 Tage )…,
      wenn Menschen sagen Sie hätten keine ZEIT, dann ist dies falsch…, diese Menschen haben ein ZEITmanagment-Problem…,deshalb stellen solche Leute immer die Frage, hast du mal ZEIT, weil ihnen angeblich die ZEIT davon läuft…,
      doch ZEIT kann man weder verschenken noch käuflich erwerben, ZEIT kann und braucht man sich nur zunehmen…, mal wieder ZEIT nehmen…, genauso wie ich mir die ZEIT nehme diesen Bloog zu verfolgen, natürlich nur im zeitlichen Sinne und nicht im räumlichen ( sonst müsste ich ja bei der Verfolgung den Ort wechseln )…
      nun ist es aber wieder an der ZEIT diesen Bloog zu verlassen, da auch meine ZEIT endlich ist, bis ich das zeitliche Segne und ich auch noch ein paar Verpflichtungen gegenüber meinen Körper habe (auf zur Morgenhygiene um die Verwahrlosung zu stoppen) …,
      wo ist nur, die gute alte ZEIT

    3. Thorstena
      10. März 2014 um 19:10

      #tomas ja, wenn Du die Zeit physikalisch siehst, also als ein Etwas, das objektiv ist und in beliebig kleine, aber gleiche Einheiten unterteilt werden kann.

      Aber wir alle wissen ja, dass die Wahrnehmung der Zeit etwas völlig anderes ist. Hier kommt dann dieses Paradox ins Spiel, dass uns die Technik eigentlich immer mehr Zeit verschafft (egal ob jetzt in der Kommunikation, im Verkehr oder allein durch das elektrische Licht, das uns die Nacht zum Leben und nicht nur zum Schlafen gab) und “alle” das Gefühl haben, immer nur noch weniger Zeit zu haben.

      Allein dass es den Ausdruck “Zeitmanagement” überhaupt gibt …: “In den westlichen Gesellschaften wird Zeit überwiegend als Ressource angesehen, die man verwalten (Zeitmanagement) und nutzen soll („Zeit ist Geld“, „Zeit verschwenden“). Es geht darum in möglichst wenig Zeit möglichst viel zu machen. Dadurch entsteht eine Art „Beschleunigung des Lebens“. Zeitdruck und Zeitnot entstehen aus einem Zwang zur Koordinierung in einer Gesellschaft. “In den westlichen Gesellschaften wird Zeit überwiegend als Ressource angesehen, die man verwalten (Zeitmanagement) und nutzen soll („Zeit ist Geld“, „Zeit verschwenden“). Es geht darum in möglichst wenig Zeit möglichst viel zu machen. Dadurch entsteht eine Art „Beschleunigung des Lebens“. Zeitdruck und Zeitnot entstehen aus einem Zwang zur Koordinierung in einer Gesellschaft.” http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitsoziologie

    4. Thorstena
      10. März 2014 um 19:29

      #BenZol Interessant finde ich, dass Du - und das geht in der post Snowden-Zeit ja vielen so - einerseits Grund für Kritik siehst (”Die Kritik an der „Ideologie“ „Frontier“, die im Text stellenweise mitschwingt, ist berechtigt und begründet”), anderseits aber die Chancen der Digitalisierung betonst (” … prinzipiell das Potenzial rekursiv neue Räume oder Zeitformen zu erzeugen, vielleicht sogar zu reifizieren.)In diesem Zusammenhang fand ich Deinen Hinweis sehr bedenkenswert, Thiel als zukunftsgerichteter anzusehen als Musk.

      An dieser Stelle sehe ich für so etwas wie eine “digitale Gesellschaft” großen Aufklärungs- und Nachholbedarf - diese beiden Seiten miteinander in Einklang zu bringen: das war vielleicht sogar eine Grundintention für diesen Text.

      Woran ich hänge - und vielleicht ist das ein Grund, warum ich so lange mit der Antwort gezögert habe - ist folgender Satz von Dir: “Während Raum multidimensional ist und eine Vielzahl darauf ausgerichteter möglicher Handlungen zulässt (unter Voraussetzung von Zeit), schränkt die Eindimensionalität der Zeit dies für selbige (unter Voraussetzung von Raum) stärker ein.” Physikalisch völlig richtig, aber ist das in diesem Kontext tatsächlich so: Zeitlichkeit ist zwar keine Ewig, aber immerhin Unendlichkeit? ;-)

      Was mir fehlt in Deiner Perspektive bzw. was ich für sehr wichtig erachte, sind die Rückkoppelungseffekte zwischen Zeit und Raum: In den derzeit gängigen Imperialismustheorien wird den Peripherien, also den Frontiers, zunemend mehr Einfluss auf die Zentren der Macht eingeräumt als dass in früheren Theorien der Fall war. Es müsste also beides geleistet werden von einem “frontier-orientierten Netzdiskurs”: die Betonung der Potentiale innerhalb der Frontier, aber eben auch eine Auseinandersetzung mit den Folgen außerhalb dieser Struktur.

    5. tomas
      21. März 2014 um 06:25

      ja, natürlich ist die Wahrnehmung von Zeit eine andere. Aber ich appeliere auch bei diesem Thema an die EIGENVERANWORTUNG der Menschen.
      Für meine Wahrnehmung bin ich auch selber zuständig, wer eine andere Wahrnehmung möchte muss sich mal selber reflekrtieren und überprüfen warum er, jedes Individium, solch eine Wahrnehmung zur Zeit hat.
      Und für meine eigene Einteilung der Zeit, welche Zeit investiere ich in welche Aktivitäten, bin auch ich verantwortlich.

      Es geht darum in wenig Zeit möglich viel zuschaffen.

      Dies ist auch korrekt, aber ein alter Hut. Dies ist das Prinzip des Kapitalismus und war schon im 19. Jahrhundert konsens unter Kapitalismus.

      dadurch besteht eine Art der Beschleunigung des Lebens

      auch dies ist korrekt, aber es gibt seit Jahren auch die Theorie und Bewegung des Entschleunigen des eigenen Lebens.
      dies hat dann auch mit Eigenverantwortung zutuen.

      Ich bleibe dabei,
      jeder muss für sein Leben auch Verantwortung übernehmen

      bis späti

    blogoscoop